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Valorant Economy Guide

Zoran PapakVeröffentlicht am 10. Juni 2022

Aim, Strategie, Utility-Lineups, Setups, Executes – all das entscheidet ein taktisches FPS wie Valorant. Aber nichts davon funktioniert, wenn du dir vorher nicht Waffen und Abilities kaufen kannst.

Deshalb ist die Economy einer der wichtigsten Aspekte des Spiels. Sie bestimmt, wie du und dein Team euer Geld ausgeben, um die Chancen auf Rundensiege – und am Ende das Match – zu maximieren.

Wie verdient man in Valorant Geld?

Die Währung in Valorant heißt Creds. Wie viele davon du pro Runde abstaubst, hängt vom Ergebnis der letzten Runde ab: Sieg zahlt besser als Niederlage, und nach ein paar Losses in Folge gibt es Extra-Creds als Verlustausgleich. Kills und Spike-Plants bringen zusätzlich Geld.

  • Rundensieg – 3000 Creds
  • Rundenverlust – 1900 Creds
  • Zwei Runden in Folge verloren – 2400 Creds
  • Drei oder mehr Runden in Folge verloren – 2900 Creds
  • Kill – 200 Creds
  • Spike-Plant – 300 Creds

Überlebst du eine verlorene Runde, rettest du zwar deine Waffe, kassierst dafür aber nur 1000 Creds. Meistens lohnt es sich also, einfach zu sterben – dann geht das Gegnerteamt nämlich mit weniger Geld aus der Runde. Ausnahme: Du rettest eine richtig teure Waffe wie Operator, Vandal oder Phantom.

Quelle: Riot Games

Ins Spiel startest du mit 800 Creds – in der Pistol Round reicht also gerade mal für Pistolen. Das Maximum liegt bei 9000 Creds, alles darüber verfällt. Das hält den Abstand zwischen den Teams klein und animiert dich, Geld mit dem Team zu teilen, statt es zu horten.

Die Economy managen

Der wichtigste Trick beim Economy-Management: vorausplanen. Manchmal reicht das Geld von dir und deinen Teammates einfach nicht für einen sinnvollen Buy – dann heißt es sparen und in der nächsten Runde richtig einkaufen.

Ebenso entscheidend ist die Koordination mit deinen Mates. In 99,9% der Fälle gilt: Kauft einer, kaufen alle. Und wenn ihr beschließt zu sparen, dann gemeinsam – so habt ihr die besten Chancen auf die nächste Runde.

Eine Handvoll Standard-Buys deckt praktisch jede Situation ab, die euch im Match begegnet.

  • Full Buy – Rifles oder Sniper, volle Armor, alle Abilities
  • Partial/Half Buy – alles ausgeben, was drin ist, aber genug übrig behalten, um nächste Runde garantiert einen Full Buy zu machen
  • Force Buy – alles kaufen, was geht, ohne zu sparen. Meist in der letzten Runde der Hälfte oder wenn du einfach diese eine Runde brauchst. Kann das Gegnerteam auch überraschen – etwa in der zweiten Runde der Hälfte, nachdem du die Pistol Round verloren hast
  • Full Save/Save – keine Creds ausgeben, höchstens eine Pistole aufmotzen, dafür nächste Runde sicher den Full Buy
  • Bonus Round – wenn du die ersten beiden Runden der Hälfte gewonnen hast, bleibst du in der dritten bei deinen SMGs, obwohl du dir eigentlich ein Upgrade leisten könntest
Quelle: Riot Games

Schön wär's, jede Runde einen Full Buy. Realistisch ist das aber selten – also: strategisch rangehen und das Maximum aus dem rausholen, was du hast.

Und das gilt fürs ganze Team, nicht nur für dich. Kommuniziert, was ihr vorhabt, und zieht an einem Strang.

Waffen, übrige Abilities und Armor aus der letzten Runde zu retten ist ein zentraler Teil der Valorant-Economy – egal, ob du die Runde gewonnen oder verloren hast.

Kippt eine Runde und drei deiner Mates liegen im Boden, sodass du in einem 2v5 steckst? Dann ist es oft die klügere Entscheidung, zwei Vandals zu retten und die Runde abzugeben. Manchmal riskiert man den nächsten Buy eben nicht, nur weil man fest an den 1v3-Clutch glaubt. Es sei denn, du bist Derke oder Yay – dann natürlich gerne.

Bleibt dran für mehr Valorant-Content und zukünftige Guides auf Gamercraft.

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