Warding ist das Brot-und-Butter-Handwerk in League – kann aber быстро richtig komplex werden. Hier sind die besten Tipps, wie ihr eure Wards platziert und das Maximum aus ihnen herausholt.
RileaVeröffentlicht am 16. Juli 2021
Strategie der Woche – Warding
Warding ist so grundlegend wie es in League nur geht – und trotzdem machen es die meisten Spieler falsch. Hier sind die besten Tipps, wie ihr eure Wards effektiv platziert und mehr aus eurer Vision herausholt.
Kauft bei jedem Einkauf einen Control Ward
Fangen wir mit etwas Einfachem an: Gewöhnt euch an, jedes Mal, wenn ihr zum Shoppen in der Base steht, einen Control Ward mitzunehmen. Viele Spieler unterschätzen, wie wertvoll Warding wirklich ist. Wards liefern entscheidende Infos darüber, wo sich die Gegner aufhalten, ob ein Objective gerade genommen wird – und ob ein Play safe ist oder in einem Aoe-Gank endet. Wenn ihr euch allein auf euren Stealth-Ward-Trinket verlasst, verschenkt ihr massiv Vision, die euer Team dringend brauchen könnte.
Ein Control Ward kostet lächerliche 75 Gold und kann allein den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Vision ist nicht nur Sache von Support und Jungler – zieht auch euer Gewicht mit und kauft die Dinger!
Warding rund um Objectives
Gute Vision ist essenziell, sobald ein Dragon oder Baron Nashor ansteht – um diese Key Objectives wird schließlich ständig gekämpft. Der Schlüssel zum erfolgreichen Fight: die Vision vorbereiten, bevor das Objective spawnt. So wisst ihr schon vor Kampfbeginn, woher die Gegner angreifen wollen. Supports sollten etwa eine Minute vor dem Spawn um die Dragon- oder Baronpit herum Wards setzen. Das reicht, um die Wards zu platzieren, gegnerische Wards wegzusweepen und trotzdem für den unvermeidlichen Skirmish bereit zu sein.
Aber Achtung: Der gegnerische Support macht wahrscheinlich genau dasselbe und räumt eure Wards ab. Behaltet deshalb am besten einen in Reserve, falls eure ersten Placements entdeckt werden. Es gibt außerdem ein paar unkonventionelle Ward-Spots, die sich lohnen, weil die Gegner sie beim Vision-Check oft übersehen – hier ein paar rund um den Dragon:
Und hier einige rund um die Baronpit:
Flexibilität ist alles
Das Vision Game lebt von Anpassungsfähigkeit, denn die besten Ward-Placements hängen stark vom Spielverlauf ab. Im Early Game sollten eure Wards vor allem Fluss und Lane-Nähe sichern, um Ganks vom gegnerischen Jungler abzufangen – ab Mid Game gehören die meisten Wards dagegen in die Nähe der Objectives.
Eure Wards sollten auch widerspiegeln, ob euer Team gerade defensiv oder offensiv spielt. Steht ihr mit dem Rücken zur Wand, gehören die Wards in euren Jungle oder direkt vor eure Base – genau dorth, wo die Gegner höchstwahrscheinlich auftauchen. Seid ihr im Vorteil, dann rückt eure Vision mit vor, während ihr Richtung gegnerischer Base pusht. Warding der Ein- und Ausgänge zum gegnerischen Jungle stellt sicher, dass euer Team safe pushen kann, ohne von einem Flank in den Rücken gefasst zu werden. Ein hilfreicher Trick: Stellt euch Summoner's Rift als Netz aus Skirmish-Linien vor und platziert eure Vision an oder um die Linie, auf der gerade gespielt wird:
Zu guter Letzt: Euer Trinket sollte im Laufe des Spiels wechseln. Der Stealth Ward ist fürs Early Game am besten, wobei Supports und Jungler auch früh zum Oracle Lens greifen können, um durch das Räumen gegnerischer Wards Vision Control aufzubauen. Supports sollten spätestens mit Abschluss ihrer Support-Quest auf Oracle Lens umschwenken, während Bot- und Midlaner ab dem Mid Game auf Farsight Alteration wechseln können, um aus sicherer Distanz blitzschnell Vision zu liefern.
Fazit: Warding gehört zu den wichtigsten Zutaten für Erfolg in League – und es ist Aufgabe des gesamten Teams. Kauft Control Wards, wann immer ihr könnt, bereitet Objectives mit Vision vor deren Spawn vor und passt eure Vision dem Spielverlauf an.
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