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League of Legends Patch 12.2 im Überblick

RileaVeröffentlicht am 24. Januar 2022

​​Patch 12.2 im Überblick

Der neue League-Patch bringt nicht nur Zeri auf die Kluft, sondern packt auch ordentlich an den Bot-Lane-Champions und den neuesten Drachen herum. Schauen wir uns genauer an, was Riot da verbrochen hat.

Supports
Janna steckt seit gut einem Jahr in der Zwickmühle: Andere Enchanter bringen einfach mehr Utility mit und haben sie folglich aus der Meta gedrängt. Jetzt bekommt sie ein Mini-Rework, das ihre Nischenstärken – Peel und Disengage – noch mehr in den Vordergrund rückt, statt sie als Poke-Support in der Lane zu versuchen. Alle Abilities wurden angefasst, aber die wichtigsten Änderungen sind diese:

·      Auto-Attack-Range drastisch reduziert

·      Q (Howling Gale) fliegt jetzt deutlich schneller

·      W (Zephyr) macht mehr Schaden, hat dafür aber einen deutlich höheren Cooldown

·      Landing CC reduziert nicht mehr den Cooldown von E (Eye of the Storm), sondern erhöht eure Heal- und Shield-Power für 5 Sekunden um 20%

Die Laning-Phase war früher Jannas Glanzmoment – W maxen, Gegner aus der Distanz zerpflücken, fertig. Genau da ist jetzt der Deckel drauf: deutlich weniger Lane-Schaden, dafür außerhalb der Laning-Phase deutlich mehr Utility mit flinken Tornados und potenten Schilden.


Tahm Kench kriegt ebenfalls spürbare Änderungen ab, mit dem Ziel, ihn endlich in die Support-Rolle zu drücken. Auf der Top Lane war er zuletzt schlicht nicht mehr schön anzusehen:

·      Q (Tongue Lash) verlangsamt stärker

·      E (Thick Skin): Der als Grey Health gespeicherte Schaden wurde reduziert – außer ihr seid in der Nähe von zwei oder mehr sichtbaren Gegnern

·      Der Schild für Verbündete durch R (Devour) wurde erhöht, und Tahm Kench bekommt jetzt Movement Speed, wenn er die Fähigkeit auf einen Verbündeten einsetzt

ADCs
Senna hatte es in den letzten Metas immer schwer, ihren Platz zu finden. Deshalb gibt es jetzt einen ordentlichen Buff auf ihre Q (Piercing Darkness), die Gegner um 20% verlangsamt (+6% pro 100 AP und +10% pro Bonus-AD). Kombiniert mit Red Buff und Items wie Serylda's Grudge wird Sennas Catch-Potenzial richtig fies – und das Setup für ihre W (Last Embrace) war ja noch nie einfacher. Samira wurde ebenfalls gebufft, weil die Immortal-Shieldbow-Nerfs zuletzt ordentlich in ihre Knochen gegangen sind; ihre Ultimate macht jetzt mehr Schaden. Der letzte ADC-Change betrifft Tristana, die eine Weile quasi unsichtbar in der Meta war: Sie bekommt mehr Health und Health-Regeneration, was sie etwas zäher machen soll.

Drachen
Der Chemtech Drake bleibt die umstrittenste Neuerung aus der Preseason: Sein Rift dreht das Vision-Spiel komplett um, und seine Soul macht aus so manchem Teamfight ein 5v10. Die Zombies haben jetzt weniger Health und existieren kürzer, und wer in den Camouflage-Zonen des Chemtech-Rifts eine Ability einsetzt, braucht danach länger, um wieder in Tarnung zu gehen. Riot will damit das Spielen aus dem Rückstand auf dem Chemtech-Rift sicherer machen: Ihr entdeckt mehr Gegner im Fog und werdet seltener von getarnten Gegnern kalt erwischt. Und zum Schluss gibt's auch noch einen kleinen Schadens-Nerf für die Hextech Soul – damit wären wir durch.

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