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5 Mid-Lane-Tipps, mit denen ihr nicht wie ein Bronze-Spieler wirkt

RileaVeröffentlicht am 21. September 2022

Die Mid Lane ist das Zentrum der Kluft der Beschwörer – und meistens auch dort, wo sich alles abspielt. Wer mid spielt, ist der Superstar-Carry des Teams und hat unzählige Möglichkeiten, das Spiel zu gestalten. Klingt toll, ist es auch. Hier sind 5 Tipps, damit euer Start nicht in die Hose geht.

Flexibilität beim Draft

Die Mid Lane ist schlicht die vielseitigste Rolle in League – fast jede Championklasse funktioniert dort:

  • AP-Assassinen (z. B. LeBlanc und Syndra) und AP-Kontrollmagier (z. B. Ziggs und Viktor)
  • AD-Assassinen (z. B. Zed und Qiyana) und AD-Carries (z. B. Tristana und Ezreal)
  • Enchanter (z. B. Karma und Seraphine)
  • Bruiser (z. B. Garen und Sett)

Also: Bleibt beim Draft flexibel und schaut, was eurem Team fehlt, wenn ihr dran seid. Wer diese Lücke mit seinem Pick schließt, rundet die Comp ab und verschafft euch einen riesigen Vorteil. Wer stur seinen OTP-Pick durchdrückt, während das Team schon vier AD-Schadensquellen hat – naja, ihr kennt die Story.

Summoner Spells

Wie bei den Champion-Picks habt ihr auch bei den Summoner Spells die Qual der Wahl. Ignite ist ideal, wenn ihr früh Kills in der Lane holen und snowballen wollt. Teleport hilft euch, Minion-Wellen abzufangen und im Spätspiel Split-Push-Plays zu ziehen.

Exhaust kann Assassinen komplett ausknipsen, weil es deren All-in-Potential neutralisiert. Barrier und Heal sind die defensiven Alternativen: Der Movement-Speed von Heal rettet euch aus brenzligen Situationen, während Barrier besser gegen Ignite ist, weil Grievous Wounds es nicht schrumpfen lassen.

Welcher Spell richtig ist, hängt vom Matchup ab – und das wisst ihr nur mit Zeit, Praxis und ein paar schmerzhaften Lektionen.

Wellen pushen

Anders als eure Top- und Bot-Laner könnt ihr auf der Mid Lane relativ frei über die Map roamen. Ab nach oben oder unten für Kills – oder dem Jungler unter die Arme greifen, wenn er in den gegnerischen Jungle invadet.

Damit so ein Play aufgeht, müsst ihr eure Minion-Wellen bevor ihr loszieht rauspushen. So verpasst ihr keine valuable Erfahrung und kein Gold, und der Gegner muss die Wave fangen – es sei denn, er will freiwillig zurückfallen. Bleibt er stattdessen in der Lane, habt ihr bei jedem Fight während eures Roams den Mann-Vorteil.

Frühe Wards

Wer mid spielt, bekommt viel Aufmerksamkeit von beiden Junglern – entsprechend sollte man vorbereitet sein. Beim ersten Gank des Spiels kommt der gegnerische Jungler meist von der Seite, auf der er gestartet ist. Wo das war, erfahrt ihr, wenn ihr die gegnerische Bot-Lane beim Leash beobachtet oder euer Jungler ihn entdeckt.

Setzt euren ersten Ward am besten mit Level 3 – typischerweise fangen Jungler genau dann an zu ganken. Und teilt eurem Jungler mit, auf welcher Seite euer Gegner Vision aufbaut. So weiß er, ob sich ein Gank auf eurer Lane überhaupt lohnt.

CSen üben

Last Hits auf Minions sind das A und O, denn sie sind eure verlässlichste Goldquelle. Am Anfang des Spiels ist das fummelig, solange ihr kaum Items habt – später, mit ordentlich Schadensoutput, wird es deutlich einfacher.

Das Practice Tool ist euer Freund: Nehmt euch täglich ein paar Minuten und spielt die ersten Minuten einer Laning Phase durch. Kauft nur eure Starter-Items (etwa einen Doran's Ring oder ein Tear of the Goddess) und nehmt jedes Mal andere Champions – so gewöhnt ihr euch an unterschiedliche Abilities, Basis-AD-Werte und Angriffsreichweiten.

Die Mid Lane ist chaotisch, mächtig und offers riesige Auswahl. Ihr habt die Macht, Spiele im Alleingang zu carrien – aber das hat seinen Preis: Meist seid ihr die erste Person, die der Gegner totsehen will.

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