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Valorant Champions 2022: Der komplette Guide zu Teams, Format und Favoriten

Zoran PapakVeröffentlicht am 29. August 2022

Es ist so weit: Die Valorant-Saison 2022 läuft auf ihren Höhepunkt zu. Sechzehn Teams aus der ganzen Welt treffen sich in Istanbul, um um den Titel der Valorant Champions 2022 zu kämpfen — und das Feld ist so ausgeglichen wie lange nicht.

The fight for the 👑 starts in 48 HOURS! #VALORANTChampions pic.twitter.com/bHdUMGa0rb

— VALORANT Champions Tour 🇹🇷 (@ValorantEsports) August 29, 2022

Wer spielt bei den Valorant Champions 2022 mit?

  • Nordamerika: OpTic Gaming, XSET, 100 Thieves
  • EMEA: FunPlus Phoenix, Fnatic, Team Liquid
  • APAC: Paper Rex, XERXIA, BOOM Esports
  • Brasilien: LOUD, FURIA Esports
  • LATAM: Leviatán, KRÜ Esports
  • Südkorea: DRX
  • Japan: ZETA Division
  • China: EDward Gaming

So funktioniert das Format

Zwei Phasen: Group Stage und Playoffs. So weit, so klassisch.

Die sechzehn Teams starten in vier Gruppen, von denen sich jeweils die besten zwei für die Playoffs qualifizieren. Alle Group-Stage-Matches laufen als Best-of-Three im Double-Elimination-Format.

Die acht Überlebenden landen dann in einem Double-Elimination-Bracket. Auch dort gilt Best-of-Three — nur im Lower Bracket Final und im Grand Final wird über die volle Distanz von fünf Maps gespielt.

Group-Stage-Vorschau

Gruppe A: Paper Rex, EDward Gaming, Leviatán, Team Liquid

Quelle: vlr.gg

Gruppe A ist wohl die unberechenbarste des ganzen Turniers. Klar, die Copenhagen-Masters-Finalisten Paper Rex gelten als Favoriten — aber hier kann dir wirklich jede Mannschaft ein Bein stellen.

Leviatán hat bei ihrem internationalen Debüt in Copenhagen eine ordentliche Figur abgegeben, und Team Liquid bringt genau das mit, was bei einem Turnier zählt: Erfahrung und Einzelspieler, die ein Match im Alleingang drehen können. Läuft bei TL die KI, wird's für jeden Gegner unangenehm.

Und dann gibt's noch das größte Fragezeichen des Turniers: EDward Gaming aus China. Eigentlich verrückt, dass sie überhaupt mitspielen dürfen — China hat noch nicht mal einen eigenen Valorant-Server. Beim East Asian LCQ, ihrem ersten offiziellen Auftritt überhaupt, haben sie dann trotzdem alles weggeräumt: Siegeszug ohne eine einzige verlorene Map. Gegen echte Konkurrenz, wohlgemerkt.

Gruppe B: OpTic Gaming, BOOM Esports, ZETA Division, LOUD

Quelle: vlr.gg

Mit den Reykjavik-Masters-Champions und Copenhagen-Halbfinalisten von OpTic Gaming steht der klare Favorit in Gruppe B. LOUD dagegen will nach dem Reinfall in Copenhagen endlich rehabilitieren — das brasilianische Team hat da noch eine Rechnung offen.

ZETA Division aus Japan verpasste die letzten Masters nach einer Niederlage gegen Northeption. Jetzt sind sie zurück auf der großen Bühne und wollen an ihren Reykjavik-Run anknüpfen.

Vervollständigt wird die Gruppe von APAC-Vertreter BOOM Esports aus Indonesien. Für BOOM ist es das internationale Debüt — verdient über einen stark besetzten APAC Last Chance Qualifier.

Gruppe C: FunPlus Phoenix, KRÜ Esports, XSET, XERXIA

Quelle: vlr.gg

Gruppe C gehört formal den amtierenden Copenhagen-Masters-Champions von FunPlus Phoenix. Nach einem Jahr voller Visa-Chaos und Reisebeschränkungen wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine will FPX 2022 mit einem Paukenschlag beenden.

KRÜ Esports hat sich das verpasste Copenhagen Masters aus dem Kopf geschlagen und will an den Champions 2021 anknüpfen — damals reichte es bis ins Halbfinale.

XSET hat die undankbare Aufgabe, den Copenhagen-Auftritt zu vergessen. Top-Seeding aus NA, Group Stage übersprungen — und dann raus gegen OpTic und Leviatán, praktisch ohne Gegenwehr. Ouch.

XERXIA hofft ähnlich wie XSET auf Wiedergutmachung: Bei den Stage 2 Masters war bereits in den Gruppen Schluss.

Gruppe D: DRX, FURIA Esports, Fnatic, 100 Thieves

Quelle: vlr.gg

DRX liefert international seit Langem solide Ergebnisse — nur ganz oben hat es noch nie geklappt. 2022 haben sie die heimische Konkurrenz nach Belieben zerlegt, jetzt soll endlich der große Champions-Run her.

FURIA Esports hat sich über den South American Last Chance Qualifier qualifiziert. Die Aufgabe ist knackig: erstmal aus Gruppe D kommen — und das gleich bei der Rückkehr auf die internationale Bühne seit den Valorant Champions 2021.

Fnatic erlebt ein starkes 2022, vor allem in Stage 2 — nur beim Masters-Titel fehlte am Ende ein kleines bisschen. Der verjüngte Roster sieht unangenehm gut aus, und mit dem jungen türkischen Star Alfajer dürfte die Istanbuler Menge sowieso auf ihrer Seite stehen.

Zuletzt: 100 Thieves. Erster internationaler Auftritt des Jahres, qualifiziert über den Sieg im North American LCQ. Der junge Roster rund um Star-Fragger Asuna hat nix zu verlieren.

So schaust du zu

Los geht's am Mittwoch, den 31. August. Alle Spiele gibt's live auf Twitch und YouTube, den kompletten Zeitplan findest du auf valorantesports.com.

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