Seraphine Mid Guide: So carriest du die Pop-Sensation von der Mid Lane aus
RileaVeröffentlicht am 16. August 2022
Seraphine ist eine der flexibleren Picks im Spiel – je nach Comp als Enchanter-Support oder als Mid-Lane-Mage zu haben. Ihre starken CC-Tools und ihr Wave Clear machen sie auf der Mitte richtig stark, also schauen wir uns an, wie du das meiste aus ihr rausholst.
Übersicht
Eins vorweg, falls du Seraphine auf der Mid Lane spielst: Schaden ist nicht ihr Ding. Sie bringt ordentlich Value in jeden Team Comp, aber sie ist kein Burst-Mage, der dich mit einer Combo wegräumt oder langsam zu Tode poked. Ihre Stärken liegen woanders – nämlich in CC, Flexibilität und Wave Clear.
In der Laning Phase heißt die Devise: Gegner mit E und Q zermürben, so oft es geht. Für einen Solo Kill reicht ihr Schaden selten aus, also hebe dir dein Passiv + E lieber für den Gank deines Junglers auf. Ihr W ist früh im Spiel ehrlich gesagt kaum was wert – aber mit Schild und Movement Speed rettet es dir im entscheidenden Moment den Hintern, wenn ein feindlicher Gank anrollt.
Q hat ordentlich Reichweite und macht AoE-Schaden, was es zum perfekten Push- und Wave-Clear-Tool macht – besonders in Kombination mit Seraphines Passiv. Deshalb: Q zuerst maxen.
Teamfights
Hier zeigt Seraphine erst, was wirklich in ihr steckt. Ihre Ult ist ein exzellentes Engage- und Follow-up-Tool, dessen Reichweite mit jedem Treffer auf einen Verbündeten oder Gegner wächst. Der Haken: Das Projektil ist relativ langsam, Gegner können also dodgen – aber mit einer Ult + Flash Combo erwischst du sie kalt. Danach setzt du mit E nach und hast eine CC-Chain, die richtig wehtut.
Passiv + W sind in Teamfights brutal stark, weil der Heal mit der Anzahl deiner Verbündeten in der Nähe skaliert. Alle Allies schilden, Movement Speed draufpacken, ein paar Sekunden später massiv heilen – sofern dein Team halt mal zusammensteht. (Wir wissen, viel verlangt.)
Dein Passiv mitten im Teamfight-Chaos nicht aus den Augen zu verlieren ist absolut entscheidend – ob du es richtig timingst, kann den ganzen Fight entscheiden. Und auch wenn grad keine Gegner in Reichweite sind: Mit Q oder E kannst du dein Passiv schon mal für den nächsten Fight vorbereiten.
Build
Seraphines Build ist schön flexibel. Liandry's Anguish ist ihr bestes Mythic, weil es ihr Wave Clear verbessert und sich durch den ständigen Ability-Spamm easy procen lässt. Tear ist Pflicht, sonst geht dir das Mana für deine Ability-Rotation aus und dein Passiv verschenkt Potential. Nach dem Mythic baust du Tear zu Seraph's Embrace aus – gibt ordentlich Ability Haste und einen Extra-Heal obendrauf.
Der Rest ist situativ:
Rylai's Crystal Scepter, wenn du ahead bist. Damit rootet dein E jeden getroffenen Gegner
Zhonya's Hourglass, wenn du von Assassins oder AD-Threats gejagt wirst
Chemtech Putrifier, wenn der Gegner viel Healing hat. Seraphine verteilt mit ihrem W den Healing-Reduction-Buff an alle Allies
Redemption, wenn du hinten liegst. Verstärkt den Heal und das Schild deines W und gibt dir zusätzlich einen richtig guten AoE-Heal
Bei den Runen ist Summon Aery Pflicht: pusht den Poke-Schaden von Q und E und gibt dir durch W ein Extra-Schild. Scorch kannst du dir sparen – dafür reicht Seraphines Early-Game-Schaden schlicht nicht. Das Scaling von Gathering Storm ist die klügere Wahl.
Im sekundären Runenbaum hast du mehr Luft. Magical Footwear geht immer, aber wenn du eh Zhonya's baust, nimm lieber Perfect Timing. Biscuit Delivery vergrößert Seraphines Mana-Pool, oder du gehst Minion Dematerializer, um ihr Wave Clear noch einmal zu pimpen.
Fazit
Ihr Early Game ist zugegebenermaßen nichts Besonderes – aber dank ihres exzellenten Wave Clears kann Seraphine in Ruhe farmen und sauber ins Mid-/Late Game skalieren. Und sobald die Teamfights starten, glänzt sie mit Heals, Schilden und einer Ult, die Fights entscheiden kann.
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